Von
Christopher Evans
Der junge
Amerikaner Christopher Evans ist Gruppentänzer des HAMBURG BALLETT – John
Neumeier und derzeit mit der Compagnie auf Tournee in den USA. Hier seine
Eindrücke zu den Vorstellungen von »Nijinsky« in Chicago.
Christopher Evans mit Familie und Freunden
Ich habe Amerika als Schüler verlassen, jetzt komme ich zurück als professioneller Tänzer. Ich bin so glücklich als Amerikaner an dieser Tournee teilzuhaben. Als wir in Chicago ankamen, war es viel kälter als in Hamburg! Wir wissen jetzt auch, warum Chicago »the Windy City« genannt wird.
Während der ersten Probe zu John Neumeiers »Nijinsky« habe ich mich gefragt, was das amerikanische Publikum wohl über das Ballett denken wird. Es ist ein so wunderbares Ballett und ich habe gehofft, dass es ein Erfolg werden würde. Meine Familie und Freunde haben alle die Vorstellung besucht. Sie kommen aus Ohio und sind sechs Stunden nach Chicago gefahren. Sie haben zuvor weder das HAMBURG BALLETT noch mich als professionellen Tänzer auf der Bühne gesehen. Deshalb war ich richtig aufgeregt!
Nach der Vorstellung war meine Familie ganz verliebt in das Stück. Sie haben immer wiederholt, wie bewegt sie waren. Auch das Publikum hat ganz laut geklatscht und es gab Standing Ovations – die Leute haben es offensichtlich geliebt. Es war ein großartiger Start der Tournee.
Ich bin so glücklich das HAMBURG BALLETT in Amerika zu präsentieren.